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Archiv Tipps + Infos 2007 - 2008


19.03.2016

Kindergeld für erwachsene Menschen mit Behinderung

Für ein behindertes Kind können Eltern über das 18.Lebensjahr hinaus

und ohne altersmäßige Begrenzung Kindergeld erhalten.

Der aktualisierte Ratgeber ist über unseren Bundesverband erhältlich,

entweder mit der Bestellung der Broschüre per E-Mail unter

versandpL6GhXz7TvB2sWlpUaTkLbXyZ4aQbvkm.de

oder als Download unter

www.bvkm.de

bei „Recht und Politik“.


25.01.2016

"Aufschnaufen"
Quelle: Landesverband Körperbehinderte

Wegweiser „Stationäre Kurzzeitunterbringung in Baden-Württemberg“

Zwei Drittel aller Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen mit schweren Behinderungen werden in den Familien zuhause betreut und gepflegt. Familien leisten damit den größten Teil der Betreuung. Umso wichtiger ist eine Entlastung im Alltag. Unser Landesverband stellt nun seinen komplettüberarbeiteten Wegweiser „Stationäre Kurzzeitunterbringung“ in der 12. Auflage vor. Dort finden sich rund 300 Plätze zur stationären Kurzzeitunterbringung in Einrichtungen der Eingliederungshilfe sowie Tippszur Finanzierung dieser wichtigen Familienentlastung. Die AOK Baden-Württemberg hat die Aktualisierung unterstützt. Den 24-seitigen Wegweiser finden Sie hier als PDF-File zum Herunterladen

Weitere Infos dazu unter Wegweiser

"Landesfamilienpass"
Quelle: Landesverband Körperbehinderte

Viele Ausflugsmöglichkeiten für wenig Geld

U.a. Familien mit einem schwerbehinderten Kind haben Anspruch auf den Landesfamilienpass und auf das dazugehörende Gutscheinheft. Damit können Familien beispielsweise kostenlos das Porsche- oder das DaimlerBenz-Museum besuchen. Zu anderen Ausflugszielen wie z.B. der Europa-Park gibt es einen Preisnachlass. Der Familienpass und das Gutscheinheft kann im Rathaus des Wohnortes beantragt werden. Mehr dazu unter Pressemitteilung

"Steuermerkblatt 2016"
Quelle: BVKM

Das jährlich erscheinende Steuermerkblatt wurde vom BVKM für 2016 aktualisiert. Pressemitteilung Steuermerkblatt


09.08.2008  |  Alternative Wohnformen für unsere Mitglieder mit Behinderung
Seit Bestehen unseres Vereins sind wir als Eltern Jahrzehnte älter geworden und mit uns unsere inzwischen längst erwachsenen „Kinder“ mit Behinderung. Viele unserer Kinder leben noch bei den Eltern, aber wie lange können die Eltern die Betreuung noch machen? Wann sind die Eltern selbst körperlich nicht mehr in der Lage dazu – vielleicht heute schon, aber wir wollen uns das noch nicht so richtig eingestehen, sind wir doch noch „top fit“... mehr oder weniger. Dieses Thema und diese meist verdrängte, aber immer näher kommende Problematik war bei der letzten Mitgliederversammlung der Inhalt von Albert Vogel’s Ausführungen und von der danach folgenden Diskussion. Deshalb bieten wir Ihnen an, vom Verein aus Möglichkeiten zu schaffen, mit denen sich unsere erwachsenen Kinder mit Behinderung ein weitestgehend unabhängiges und selbstbestimmtes Leben aufbauen können, einerseits (fast) ohne „Hotel Mamma“ und andererseits auch ohne Leben in einem Heim. Zum Beispiel in einer Wohngruppe, oder in einer Miet- oder Eigentums-Wohnung mit oder ohne Betreuung – und die Betreuung entweder selbst organisiert, oder durch den Verein angeboten – oder was man sich sonst noch für Wohnformen vorstellen kann.Um hier die nötigen Gemeinsam-e.V.- Angebote zu entwickeln, brauchen wir Ihre Mithilfe: Teilen Sie uns bitte nicht nur mit, welche dieser Möglichkeiten für Sie interessant sein könnten und ab wann, sondern helfen Sie uns in einer Gesprächsrunde oder einem Arbeitskreis die Notwendigkeiten und Voraussetzungen für solche Angebote zusammen zu stellen!
Davon profitieren nicht nur Sie selbst, sondern auch die anderen Mitglieder mit Behinderung und zukünftige Generationen. Für Ihre Hilfe schon mal herzlichen Dank!


24.07.2008  |  Mit dem Landesfamilienpass Baden-Württemberg erkunden
 So manche Familie überlegt sich, welche Ausflugsziele in Baden-Württemberg in den nächsten Wochen angesteuert werden könnten. Das Sozialministerium Baden-Württemberg verweist daher auf den Landesfamilienpass, mit dem mehr als 140 Einrichtungen im Land kostenlos oder ermäßigt besucht werden können. Neben den landeseigenen Einrichtungen gewähren auch andere den Inhabern des Landesfamilienpasses Vergünstigungen. Familien mit einem schwer behinderten Kind, kinderreiche Familien und Alleinerziehende erhalten den Landesfamilienpass und die dazugehörende Gutscheinkarte beim Rathaus.


25.04.2008  |  Ausschnitt vom Bundesrat abgesegnete und ab dem 01.07.2008 geltenden neuen Leistungen der Pflegeversicherung.

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Persönliches Budget und Steuerrecht
Seit 01.10.2008 können Menschen mit Behinderung, sofern die Voraussetzungen erfüllt sind, ihre Hilfen in Form eines persönlichen Budgets nutzen. Für die vielen sich daraus ergebenden Fragen hat unser Landesverband eine Info "Persönliches Budget, Fragen zum Steuerrecht und zur Sozialversicherung" erstellt. Sie können die Info downloaden unter www.lv-koerperbehinderte-bw.de/pd/info-pb-steuer-sozialversicherung.pdf oder bei uns anfordern.


Plaketten erlauben freie Fahrt in Umweltzonen
Seit 01. März 2008 gibt es Durchfahrverbote in etlichen Städten im Land. Deshalb ist es höchste Zeit, sich die Plaketten fürs Auto zu besorgen. Wer sein Diesel-Fahrzeug mit einem Rußpartikelfilter nachrüsten will, kann von der Vereinbarung zwischen unserem Bundesverband für Körper- und Mehrfachbehinderte und den Firmen A.T.U. / TWINTEC AG profitieren. Die vereinbarte Rabattregelung wurde in Höhe des entgangenen Steuervorteils getroffen. So können auch schwer behinderte Menschen, die ganz oder teilweise von der Kfz-Steuer befreit sind, profitieren. Falls das für Sie interessant ist, wenden Sie sich direkt an eine A.T.U.- Werkstätte. Um den Rabatt erhalten zu können, legen Sie dort Ihren aktuellen Kfz-Steuerbescheid vor.


Gruppenabende für Männer und für Frauen mit Behinderung
Im Rahmen der Erwachsenenbildung für Menschen mit geistiger Behinderung oder Lernschwäche bietet die "Seelsorge für Familien mit behinderten Kindern im Dekanat Ludwigsburg" Gesprächsabende für Männer und Frauen an. Wenn Sie daran interessiert sind, wenden Sie sich bitte direkt an: Brigitte Wieland, Seelsorge für Familien mit behinderten Kindern, Parkstr. 34, 71642 Ludwigsburg, Tel.: 07141-2520717, feste Bürozeiten: Mo. 9-12 Uhr oder im Internet www.wir-sind-mittendrin.de


03.12.2007  |  Keine Heranziehung Unterhaltspflichtiger bei Werkstattbeschäftigung und Betreuung in Förder- und Betreuungsgruppen bzw. beim Schulbesuch erwachsener Menschen mit Behinderung
Zwei Jahre lang war es in der Schwebe, jetzt steht fest: Unterhaltspflichtige Eltern erwachsener behinderter Kinder, die von zuhause aus teilstationär die Werkstatt für behinderte Menschen (Arbeitsbereich oder Förder- und Betreuungsbereich), eine Tagesförderstätte oder die Sonderschule besuchen, werden nicht von den Sozialämtern zur Unterhaltszahlung von 26 Euro / Monat herangezogen. Dies hat der Sozialausschuss des Landkreistages am 19. November 2007 beschlossen. Der Sozialausschuss des Städtetags hat am 28. November 2007 zugestimmt. Die Sozialhilferichtlinien werden entsprechend geändert, damit die von den Behindertenverbänden geforderte Einheitlichkeit in der Sozialhilfepraxis erreicht wird. Wir hatten den betroffenen Eltern empfohlen, gegen die Heranziehung vorzugehen. Unser Landesverband hatte für den Einspruch einen entsprechenden Textvorschlag zur Verfügung gestellt. Mit der Entscheidung der Kommunalen Spitzenverbände wurde im Ergebnis unser Ziel erreicht.